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Top-Listen8 min Lesezeit18. Februar 2026

Die 5 schnellsten Wege zum zweiten Pass in Lateinamerika

Wo die Einbürgerung am schnellsten geht. Das Ranking der fünf kürzesten Wege zum zweiten Pass in Lateinamerika, von Brasilien bis zum Spitzenreiter Argentinien.

Ein zweiter Pass ist eines der wertvollsten Güter, die man sich aufbauen kann. Manche Länder Lateinamerikas vergeben ihn erstaunlich schnell, andere lassen sich Jahre Zeit. Hier kommt das Ranking der fünf schnellsten seriösen Wege, mit allen ehrlichen Haken.

Platz 5: Brasilien, der Familien-Schnellweg

Brasilien verlangt normalerweise vier Jahre, doch über das Geburtsortprinzip wird ein im Land geborenes Kind sofort Brasilianer, und für dessen Eltern verkürzt sich die Frist auf ein einziges Jahr. Für Familien ist das der schnellste Weg überhaupt, für alle anderen der langsamste dieser Liste. Daher Platz fünf mit Sternchen.

Platz 4: Paraguay, der schlanke Dreijahresweg

Paraguay führt nach drei Jahren ab dauerhafter Residenz zur Einbürgerung, bei minimaler Präsenzpflicht und niedrigen Kosten. Solide, unkompliziert, günstig. Ein verlässlicher Mittelweg zwischen Tempo und Aufwand.

Platz 3: Peru, das schließende Fenster

Peru ist nach geltendem Recht in zwei Jahren zu haben, und genau das macht es so dringlich: Mit der Ley 32421 steigt die Frist auf fünf Jahre, sobald die Durchführungsverordnung in Kraft tritt. Solange das nicht geschehen ist, bleibt das günstige Fenster offen. Wer es nutzen will, sollte nicht warten.

Platz 2: Dominikanische Republik, der zügige Inselweg

Abseits der üblichen Liste glänzt die Dominikanische Republik. Sie naturalisiert vergleichsweise rasch nach wenigen Jahren legaler Residenz, mit einem unkomplizierten, etablierten Verfahren. Für den, der einen schnellen Pass mit Karibik verbinden will, ein starker Kandidat.

Platz 1: Argentinien, der schnellste klassische Weg

An der Spitze steht Argentinien mit einer der kürzesten Einbürgerungsfristen der Welt: zwei Jahre, entschieden vor einem Bundesrichter, dazu ein eigener Investitionsweg. Der Haken: Seit dem Decreto 366/2025 verlangt der klassische Weg eine durchgehende Präsenz, und wer dauerhaft dort lebt, wird weltweit steuerpflichtig. Schnell ja, aber nur für den, der wirklich ankommt.

Das Fazit

Argentinien gewinnt das Tempo-Rennen, die Dominikanische Republik und Peru folgen dicht dahinter, Paraguay und Brasilien runden ab. Schnell ist nicht gleich mühelos: Jeder dieser Wege verlangt echte Präsenz oder echte Bindung. Aber wer den Pass wirklich will, findet in Lateinamerika einige der schnellsten seriösen Wege der Welt.

Carpe Diem